Wie finanzieren sich Browsergames
Nachdem wir erst vor kurzem geklärt haben, ob man mit Browsergames Geld verdienen kann, möchten wir Heute auf die Variante des eigenen Browsergames eingehen.
Das eigene Browsergame ist nun erstellt und erfolgreich online. Webspace und eine Domain wurde dafür gemietet. Nun heißt es investieren in Werbung und Weiterentwicklungen. Dazu ist ein Browsergame zumeist ein Vollzeit-Job, sodass damit auch der eigene Lebensunterhalt finanziert werden muss.
Doch woher soll das Geld kommen. Viele meinen nun: Mit Werbung. Schnell werden nun einige Banner platziert und vielleicht sogar ein Layer geschaltet. Mal abgesehen, dass so ein Layer sehr unbeliebt ist und nicht selten sogar zum vorzeitigen verlassen der Seite führt, kann man schon einiges damit verdienen. Anders bei den normalen Bannern. Hier ist die Klickrate in Browsergames erschreckend gering und auch viele Anbieter von Pay-per-View Werbung haben mit Browsergames nichts am Hut. Rein werbefinanzierte Browsergames haben es daher sehr schwer.
Ein anderes Modell ist da schon viel erfolgreicher und ist inzwischen auch fester Bestandteil der meisten Browsergames. Gemeint sind hier sogenannte Premium-Feature. Dabei handelt es sich im optimalsten Falle um kleinere Komfort-Feature und Statistiken die man gegen kleinere Beträge käuflich erwerben kann. Nicht selten zusammengefasst in Premium-Accounts kosten diese im Monat je nach Browsergame, zwischen 2€ und 5€.
Dieses Geschäftsmodell des kostenlosen Basis-Account plus den kostenpflichtigen Feature ist das am meist verbreiteste Modell in den aktuellen Browsergames. Wichtig hierbei für die Browsergames Betreiber ist es, darauf zu achten, das die Bezahl-Feature nicht spielentscheidend sind und dadurch nicht den Basis-Usern der Spielspass genommen wird. Hier muss ein guter Kompromiss gefunden werden, zwischen der Gier der Betreiber und der Akzeptanz der User.

April 23rd, 2009 at 19:55
Leider überwiegt bei vielen Betreibern von durchaus guten Browsergames doch eher die Gier, was das Game dann mehr und mehr schlechter macht.